Die Neu-Flämische Allianz
Die Neu-Flämische Allianz (Niederländisch: "Nieuw-Vlaamse Alliantie" oder kurz N-VA) ist eine junge politische Partei, die im Herbst 2001 gegründet wurde. Als Fortsetzung der Volksunie (1954-2001) kann sie jedoch eine etablierte politische Tradition aufweisen.
Die politische Zielsetzung der N-VA ist dieselbe wie schon bei ihrer Vorgänger-Partei: sie will dem
flämischen Nationalismus in moderner und menschenfreundlicher Form Gestalt verleihen.
Auf dem Gebiet der Staatsrechtslehre plädiert die N-VA
für eine flämische Republik, als Mitgliedstaat eines konföderalen und demokratischen Europas. Die Partei ist der Auffassung, dass die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts am ehesten eine Antwort finden in starken Gemeinschaften auf der einen Seite (etwa so wie in den Ländern in Deutschland) und einer gut entwickelten internationalen Zusammenarbeit auf der anderen Seite. Die
belgische Regierungsebene wird zwischen diesen beiden Stellen
verdunsten; schon heute steht sie einem wirksamen Regieren im Wege.
Im Übrigen verteidigt die N-VA das Selbstbestimmungsrecht der Völker als Grundsatz des internationalen Völkerrechtes, wie es im Artikel 1 der Satzung der
Vereinten Nationen umschrieben wird. Flandern entspricht allen völkerrechtlichen Voraussetzungen, um ein Staat zu werden: eine permanente Bevölkerung; ein Hoheitsgebiet mit klaren Aussengrenzen; ein direkt gewähltes Parlament und eine dazu ernannte Regierung; eine internationale Anerkennung als (Teil-)Staat über bereits mit anderen Ländern abgeschlossenen Verträgen.
Ein kleinerer Staat mit einer starken Zusammengehörigkeit kann der Welt komplexlos entgegentreten. Es ist kein Zufall, dass kleinere, gut regierte Staaten hinsichtlich Wohlstand und Wohlergehen am besten abschneiden. Flamen brauchen sich übrigens selber nicht zu unterschätzen: mit 6 Millionen Einwohnern steht Flandern in Punkto Bevölkerung etwa an die 95. Stelle von rund 193 Staaten in der Welt; mit dem Bruttosozialprodukt steht Flandern wirtschaftlich
sogar an 24. Stelle.
Die Auffassungen auf dem Gebiet der Staatsrechtslehre der N-VA sind kein Ziel an sich, sondern sie bilden einen Hebel um Wohlstand, Wohlergehen und kulturelle Entfaltung aller Einwohner Flanderns optimal zu gewährleisten. Der
flämische Staat ist der Rahmen für eine starke Zusammengehörigkeit, für eine "Werte-volle" Gemeinschaft. Der Leitfaden in der gesellschaftlichen Auffassung der N-VA liegt ja genau darin, dass die Gesellschaft
genauso der geistigen Werte, als auch der materiellen Werte bedarf.
Weitere Infos:
Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA)
Liefdadigheidsstraat 39
B-1210 Brussel
Telefon: +32 (0) 2 219 49 30
Fax: +32 (0) 2 217 35 10
E-Mail: info@n-va.be
Web: www.n-va.be
Vorsitzender: Bart De Wever
Sekretär: Frieda Brepoels
Mitglied im Europäischen Parlament: Frieda Brepoels
Mitglieder im Föderalparlament: Patrick De Groote, Els De Rammelaere, Jan Jambon, Peter Luyckx, Sarah Smeyers, Flor Van Noppen, Ben Weyts
Mitglieder des Flämischen Parlaments: Jan Peumans, Kris Van Dijck, Vera Celis, Lieven Dehandschutter, Mark Demesmaeker, Bart De Wever, Sophie De Wit, Matthias Diependaele, Tine Eerlingen, Daniëlle Godderis-T’Jonck, Marc Hendrickx, Liesbeth Homans, Lies Jans, Willy Segers, Helga Stevens, Wilfried Vandaele
Senatoren: Louis Ide, Helga
Stevens
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